Das sind wir...

Hi, ich bin Susi.

Lustig, redebedürftig, empathisch, kreativ und tiefsinnig – so bin ich. Und so beschreiben mich auch meine Familie und Freunde, die einen besonderen Stellenwert in meinem Leben einnehmen. Ich liebe es zu reflektieren, hinter die Kulissen zu blicken und Dinge zu hinterfragen. Eingefahrene Strukturen oder Vorgaben lassen mich schnell bockig werden. Ich brenne für Persönlichkeitsentwicklung und Bewusstseinscoaching. Am liebsten tanke ich Kraft in der Natur und beim Ausdauersport, wobei mich Rennrad fahren und Schwimmen  in einen besonderen Flow kommen lassen. Meditation und Yoga sind mittlerweile wertvolle Routinen geworden, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Egal ob es um gutes Essen geht, inspirierenden Gespräche oder das Eintauchen in den Moment, ich bin einfach ein Genussmensch. “Ungenießbar” werde ich allerdings, wenn ich kein warmes Mittagessen bekomme oder wenn mir kalt ist. Bei einer Kombination aus beidem werde ich richtig unausstehlich – davon kann Christoph ein Lied singen.

Hey, ich bin Christoph.

Rationaler, geradliniger Freigeist und Bergfex. Ich liebe Sport und die Berge – am liebsten aber Sport in den Bergen. So findest du mich häufig beim Klettern, Mountainbiken oder Wandern und im Winter beim Skitouren gehen und Skifahren. Ich brauche Action und Abwechslung – stundenlanges am Strand liegen finde ich langweilig, was Susi schon mal auf die Palme bringen kann.

Mit veralteten Denkweisen kann ich ebenso wenig anfangen wie mit sturen Regeln und bei Herausforderungen suche ich immer nach den kreativen Lösungen. Zufrieden bin ich erst wenn alles perfekt ist, weshalb ich auch immer was zu meckern finde.

Ich lese leidenschaftlich gerne und beschäftige mich intensiv mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung. Daraus ist schlussendlich auch der Wunsch zum Ausbruch aus dem Hamsterrad und zur Weltreise und diesem Blog entstanden.

Unsere Geschichte

„Was würdest du machen, wenn es kein wenn und aber gäbe?“ – diese Frage stellte mir Susi am Ostersonntag 2019, während unseres Urlaubs in den Bergen. Meine Antwort war spontan aber klar: „Eine laaaaange Weltreise“.

 

Das Kennenlernen

Bei einer Party 2014 trafen wir erstmals persönlich aufeinander, nachdem eine gemeinsame Freundin den ersten Kontakt hergestellt hat (Danke JJ 😘). Damals ahnten wir noch nicht, wohin uns der gemeinsame Weg 6 Jahre später führen wird. Doch ein Schritt nach dem anderen.

 

Mallorca – Der erste Urlaub

Unser erster gemeinsamer Urlaub führte uns ein halbes Jahr später nach Mallorca. Wir hatten eine herrliche Finca im Hinterland, weit weg vom Trubel in Palma. Dafür viele Schafe, Grillen und viel Zeit und Ruhe zum Lesen. Eine willkommene Abwechslung zum Trubel des Alltags.

Christoph strampelte zu diesem Zeitpunkt noch im Hamsterrad zwischen Beruf und Weiterbildungen und fühlte sich zwischenzeitlich wie der Oberhamster persönlich. Susi war schon damals Feuer und Flamme für Themen rund um Persönlichkeitsentwicklung und Work-Life-Balance und es dauerte nicht lange, bis dieser Funke auch bei Christoph übersprang. Ab diesem Zeitpunkt interessierte sich auch Christoph für Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung und stellte sich tiefgründige Fragen.

 

Bali – Der Beginn der Veränderung

Ohne dass es zum damaligen Zeitpunkt bewusst war, begann im Jahr 2016 unsere große Veränderung. Susi hatte sich entschieden ihren Job als Radiologietechnologin im Krankenhaus auf 30 Stunden zu reduzieren und bei Christoph neigte sich das dritte seiner berufsbegleitenden Studien, neben seinem Vollzeitjob, dem Ende zu.

Als im Herbst dann endlich unser Haupturlaub auf dem Plan stand, freuten wir uns schon riesig. Ohne zu wissen, dass dieser Urlaub vieles verändern wird.

Nur mit Handgepäck sollte es für 3 Wochen durch Bali, Nusa Lembongan und Gili Air gehen. Welch ein befreiendes Gefühl mit leichtem Gepäck zu reisen. Sommer, Sonne, Strand und superleckeres vegetarisches Essen. Susi’s Wunsch für diesen Urlaub war es, einander als Paar näher zu kommen, was jedoch nur sehr schleppend funktionierte. Für Christoph, der noch sehr rational und strukturiert war, war Bali und die Lebensweise der Balinesen zu Beginn eine Herausforderung. Auf Gili Air kam dann aber doch die ersehnte Entspannung – bis zum 23. September, der Tag, an dem Christoph einen Unfall hatte und sich einen offenen Nasenbeinbruch und eine Nasenseptumdeviation zugezogen hat. Wir wechselten Strandfeeling gegen Krankenhausbesuche und die Ungewissheit, ob Christoph nach Hause fliegen darf oder auf Bali operiert werden muss. Schlussendlich ist alles gut gegangen und Christoph hat wieder eine gerade Nase.

Diese Krise hat uns als Paar noch weiter zusammenwachsen lassen und uns gezeigt, dass wir auch in Ausnahmesituationen gut harmonieren und aufeinander vertrauen können.

Für Christoph hatte der Unfall lebensverändernde Nachwirkungen. Zwar war der Unfall nicht lebensbedrohlich, er hätte jedoch durchaus auch mit einer Querschnittlähmung enden können. So richtig bewusst wurde ihm das, als er zufällig einen Bericht über Personen gesehen hat, die bei einem ähnlichen Unfall nicht so viel Glück hatten und seitdem vom Kopf abwärts gelähmt sind. In diesem Moment stieg in Christoph eine unendlich tiefe Dankbarkeit hoch, von diesem Schicksal verschont geblieben zu sein. Plötzlich verloren (materielle) Dinge, die zuvor noch wichtig waren, weiter an Bedeutung und der Sinn des Lebens wurde mehr und mehr hinterfragt. Werte haben sich verschoben und der Fokus verändert. Immer häufiger merkte er, dass er nicht mehr ins „System“ passt, anders dachte und andere Werte verfolgte als sein Umfeld. Langsam aber stetig machte sich sowohl bei Christoph als auch bei Susi eine entsprechende Unzufriedenheit im Job bemerkbar und die Suche nach etwas Neuem begann.

 

Island – Reisen befreit

Schon seit längerer Zeit war uns bewusst, dass wir aufbrechen wollen – nur hatten wir keine Ahnung wohin. Umzug? Neuer Job? Weitere Ausbildungen? Beide waren wir auf der Suche, spürten aber nicht, in welche Richtung es gehen soll. Irgendwie fühlten wir uns orientierungslos.

Auf Island wurde uns dann bewusst, wie sehr wir es genießen unterwegs zu sein, in unbekannte Landschaften einzutauchen und neue Länder und Kulturen kennen zu lernen.

Längere Zeit zu reisen und unterwegs zu sein, haben wir zum damaligen Zeitpunkt nicht in Betracht gezogen. Glaubenssätze wie “dafür sind wir schon zu alt” oder “wie soll das mit den Jobs gehen” hielten uns davon ab. In unseren Vorstellungen war einfach noch kein Platz dafür.

Nach außen, mag unser Leben zu diesem Zeitpunkt sehr schön ausgesehen haben. Wir hatten gut bezahlte Jobs, eine schöne Wohnung, Familie und Freunde und unseren Sport. Machten schöne Urlaube und hatten viel Spaß und Passion für unsere persönliche Weiterentwicklung. Nach innen fühlten wir uns jedoch orientierungslos und so als ob unser Leben stillsteht.

Mit der Persönlichkeitsentwicklung fanden wir schlussendlich auch die Tools, die uns geholfen haben, wieder das Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Christoph hat seine Begeisterung für NLP und Hypnose entdeckt und vertieft und dabei gelernt, wieder mehr auf sein Herz zu hören. Susi hat mit Touch for Health zu mehr körperlicher und mit Brain Gym zu mehr geistiger Ausgeglichenheit gefunden und dadurch auch das Vertrauen in ihre Intuition wieder gestärkt. Gemeinsam haben wir innere Prozesse vorangetrieben und vorhandene Beschränkungen nach und nach abgebaut.

 

In den Bergen – wenn Persönlichkeitsarbeit und inneres Wachstum Früchte trägt

 

Wenn Berge da sind, dann weiß ich, dass ich da hinaufgehen kann, um mir von oben eine neue Perspektive vom Leben zu holen
(Hubert von Goisern)

 

Unser Urlaub 2019 führte uns in die Berge der, um neue Energie zu tanken. Wandern in frischer Bergluft, das Geräusch der Kuhglocken auf den Almen und das Saunieren am Abend lassen unsere Köpfe frei werden. Dabei wird das Nahe fern und das Ferne greifbar nah.

Beim gedankenlosen Dahinschlendern auf der Alm stellte Susi dann folgende Frage: “Was würdest du machen, wenn es kein wenn und aber gäbe?”

Christoph’s spontane, aber klare Antwort: “Eine laaaaaaange Weltreise”. “Und was würdest du machen?”, war die Gegenfrage.

“Ich würde auch gern für längere Zeit reisen”, war Susi’s Antwort und äußerte gleichzeitig Bedenken wie das denn funktionieren soll mit Job und so.

Der Gedanke ließ uns fortan nicht mehr los, dieses Abenteuer tatsächlich zu wagen – nicht wissend, dass mit dem Aussprechen des Wortes „Weltreise“ die Entscheidung bereits gefallen war. Wir suchten ab sofort nach Möglichkeiten unser Vorhaben zu realisieren, statt Gründe oder Ausreden in unserer Komfortzone zu bleiben. Nach und nach erkannten wir immer mehr Möglichkeiten und fanden heraus, dass auch andere in unserem „Alter“ diesen Schritt gewagt haben. Langsam aber stetig, nahm das Projekt „Weltreise“ immer konkretere Formen an und unsere Begeisterung wuchs täglich.

Die größten Schritte war die Job- und Wohnungssituation zu klären: Susi hat ihren Job für 2 Jahre karenziert, Christoph seinen aufgegeben. Unsere Wohnung haben wir ebenfalls aufgegeben, auch wenn dieser Schritt am schwersten gefallen ist.

Interessant war, dass die Ängste, die unsere Entscheidung mit sich gebracht haben, Tag für Tag kleiner wurden. So war unsere Ängste vor dem “was kommt danach” zu Beginn teilweise sehr groß, doch mit jedem Tag wuchs das Vertrauen, dass es die richtige Entscheidung ist.

Und so starteten wir am 14. Jänner 2020 unsere bisher größte Reise. Als Paar, aber auch als Individuen.

Alles Liebe
Susi + Christoph