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Bangkok – pulsierende und faszinierende Hauptstadt Thailands

Diese Stadt vibriert, es ist laut, schwül, stickig und doch exotisch. In Thailands Hauptstadt begann unsere große Reise. 

Bangkok ist bekannt für pulsierendes Leben, wundervolle Tempelanlagen und köstliches Essen. Hier treffen Gegensätze aufeinander: moderne Wolkenkratzer, Shoppingcenter, Blechhütten, Kulturschätze und Tradition. Über 8 Millionen Menschen leben in der größten Stadt Thailands, die zugleich auch Königsresidenz ist.

Da wir hier nur einen kurzen Zwischenstopp eingelegt haben, machten wir einen Mix aus Sightseeing, durch die Stadt schlendern und einfach Ankommen in einer anderen Kultur. Bangkok bietet so viele Highlights und Sehenswertes, dass die Auswahl nicht leicht fällt. 

 

Bangkoks Tempel

Im ursprünglichen Teil Bangkoks, Rattanakosin Island befinden sich die meisten Tempel und historischen Gebäude. 

Am besten steigst du auf dem Chao Praya, dem Fluss, der Bangkok in zwei Teile teilt, in eines der Express Boote um zu den wichtigsten Tempeln zu gelangen. Bei der Fahrt kannst du wunderschöne Eindrücke von Bangkok vom Fluß aus sammeln, während der Fahrtwind angenehm kühlt. Tipp

Die drei berühmtesten Tempel sind der Wat Phra Kaoe im Königspalast, Wat Pho mit dem liegenden Buddha und der Wat Arun, der Tempel der Morgenröte.

 

Königspalast und Wat Phra Kaeo

Der Königspalast oder Grand Palace genannt, ist ein Gebäudekomplex mit vielen Tempeln und Pagoden. Im Königspalast liegt der wichtigste Tempel des Landes, der Wat Phra Kaeo, in dem sich der 75 cm große Smaragd Buddha befindet. Hier ist fotografieren nicht erlaubt und du solltest auch die Kleidungsvorschriften beachten.

  • Öffnungszeiten: 08.30 – 17.30, Ticketverkauf bis 15.30
  • Eintritt: 500 Baht
  • Anreise: mit dem Expressboot zum Tha Chang Pier

Es empfiehlt sich entweder gleich in der Früh oder noch besser knapp vor Ticket Verkaufende den sonst von Touristen überfüllten Königspalast zu besichtigen.

 

Wat Poh

Gleich in der Nähe des Königspalastes befindet sich der Tempel Wat Poh mit dem liegenden Buddha. Der Reclining Buddha symbolisiert Buddhas Eingang ins Nirwana. Die faszinierende Größe von 46 Metern Länge und 15 Meter Höhe ließ uns und die vielen anderen Besucher staunen. Besonders sind auch die Fußsohlen, auf der 108 Glückssymbole aus Perlmut zu sehen sind. 

In der Tempelanlage befinden sich zahlreiche weitere Buddha Statuen, steinerne Wächter und Chedis (Monumente), die mit farbigen Mosaiken aus Kacheln überzogen sind und besonders bei Sonnenschein bunt leuchten.

Wat Poh ist außerdem Mittelpunkt der traditionellen Heilkunst und zugleich auch Zentrum der thailändischen Massage-Kunst.

  • Öffnungszeiten: 08.00 – 17.00
  • Eintritt: 100 Baht
  • Anreise: mit dem Expressboot zum Tha Thien Pier

 

Wat Arun

Der Tempel der Morgenröte liegt am westlichen Flussufer des Chao Phraya. Durch die bis zu 70 Meter hohen Türme, die mit zahlreichen Mosaiken aus buntem chinesischen Porzellan und Muscheln belegt sind, ist dieser Tempel vor allem am Morgen oder bei Sonnenuntergang besonders empfehlenswert.

  • Öffnungszeiten: 08.00 – 17.30
  • Eintritt: 50 Baht
  • Anreise: mit dem Expressboot vom Tha Thien Pier direkt zum Pier vor dem Wat Arun über den Fluss
  • Abreise: Suche nach dem Pier für die Expressboote (bei uns war das Pier 1) und du kannst dir einige Baht sparen. Die Touristenboote sind um einiges teurer.

 

Wat Ratchabophit Tipp

Dieser buddhistische Tempel hat uns am meisten begeistert. Ein Grund dafür ist, dass der Tempel wenig besucht ist und in dieser Ruhe die außergewöhnlich schöne Anlage und Stille im Inneren noch intensiver wirken.

In der Mitte befindet sich ein zentraler Chedi, der von einer Rundgalerie umgeben ist, an die Hallen in alle 4 Himmelsrichtungen anschließen. Diese Anlage ist besonders prunkvoll: die Gebäude sind mit handbemalten, lackierten Kacheln verkleidet, vergoldete Türen und Perlmutt Intarsien. Im westlichen Teil des Wat Ratchabophit befindet sich der königliche Friedhof, auf dem Mitglieder des Königshauses und verdienstvoller Familien ihre letzte Ruhe fanden.

  • Öffnungszeiten: 06.00 – 18.00
  • Eintritt frei
  • Anreise: mit dem Expressboot zum Tha Thien Pier oder mit der U-Bahn MRT (blau) Station Sam Yot, von dort 8 Minuten zu Fuß

Tipp:
So prunkvoll und sehenswert die großen Tempel auch sind, empfehlen wir bewusst kleinere Tempel, von denen es unzählige in Bangkok gibt, zu besuchen und etwas abseits der Touristen Scharen, in die Stimmung dieser einzutauchen. Abgesehen davon ist der Eintritt in diese Tempel oft gratis bzw. hast du die Möglichkeit eine Spende zu hinterlassen.

 

Welche Kleidungsvorschriften und Verhaltensregeln in den Tempelanlagen solltest du beachten?

  • Halte Knie und Schultern bedeckt
  • Ziehe deine Schuhe vor dem Tempel aus
  • Sprich leise
  • Strecke bei Sitzen im Tempel niemals deine Fußsohlen der Buddhastatue oder Mönchen entgegen, da die Füße als unrein gelten
  • Fotografiere nur dort, wo es erlaubt ist – Frage im Zweifelsfall die Mönche um Erlaubnis
  • Behandle Mönche mit Respekt und halte einen angemessenen Abstand
  • Berühre als Frau niemals einen Mönch – sein Glaube verbietet ihm, von einer Frau berührt zu werden
  • Halte Abstand zu Reliquien oder Artefakten und berühre sie nicht
  • Klettere niemals auf Statuen

 

Weitere Highlights

In Bangkok gibt es so viele weitere Sehenswürdigkeiten und Highlights. Einige davon wollen wir dir hier noch vorstellen.

 

Khaosan Road & Rambuttri Alley

Auch wir wollten sie sehen: die berühmte Khaosan Road. Die rund 400 Meter lange legendäre Backpacker Straße liegt in Banglamphu, einem der ältesten Viertel von Bangkok.

In den 1980er Jahren wurde die Khaosan Road, was übersetzt die “Straße des geschliffenen Reises” bedeutet, bei Rucksacktouristen aufgrund der günstigen Lokale, Straßenstände und Unterkünfte besonders beliebt.

Im Laufe der Zeit hat sich die Backpackermeile immer mehr verändert, konzentrierte sich mehr auf den Partytourismus und erinnert mittlerweile an den Ballermann.

Parallel zur Khaosan Road verläuft die etwas ruhigere Soi Rambuttri, deren Atmosphäre wir beim Durchschlendern genießen: kleinere Shops und Boutiquen, in den Nebengassen sehr gute und günstige Lokale.

Unser Lokaltip ist das Ethos,Tipp ein vegetarisches und veganes Lokal in einer Seitengasse der Khaosan Road und Rambuttri Alley. Gemütliche Atmosphäre und sehr gutes thailändisches Essen lassen dich hier entspannen.

  • Anreise zur Khaosan Road: mit dem Expressboot zum Phra Arthit

 

Lumphini Park

Bangkoks grüne Oase ist der 57 Hektar große Lumphini Park, inmitten der zahlreichen Wolkenkratzer. Die riesige Parkanlage mit künstlich angelegter Seenlandschaft, wird tagsüber als Erholungsort und abends für sportliche Aktivitäten genutzt. Du begegnest hier nicht nur zahlreichen Joggern, sondern auch motivierten Sportlern, die sich am extra angelegten “Trimm-dich” Pfad, beim Krafttraining oder Thai Box Training fit halten.

Ab ca. 17 Uhr ertönt dann aus einem Lautsprecher Thai Pop Musik und zahlreiche Einheimische absolvieren unter der Leitung von Vorturnern ihr Workout – das muss man gesehen haben. Tipp

Wenn du den Lumphini Park besuchst, nimm dir selbst etwas zu essen und zu trinken mit, da die Möglichkeiten dort etwas zu kaufen rar sind und lass dich nicht von den Waranen irritieren, die im Park leben und dir über den Weg laufen können.

  • Anreise: mit der U-Bahn MRT (blau) bis zur Station Silom oder Lumpini oder mit dem Skytrain BTS bis zur Station Sala Daeng

 

China Town 

Quirlig, chaotisch, schrill, überfüllt und doch ist Samphanthawong eines der beliebtesten Viertel in Bangkok. In der Nähe des Hualamphong Bahnhofes befindet sich das chinesische Tor als Eingang nach China Town. Gebäude im typisch chinesischen Baustil, bunte Lampions und chinesische Schriftzüge lassen dich in eine andere Welt eintauchen. Chinatown ist ein Shoppingerlebnis der besonderen Art: man bekommt alles was man will – Bekleidung, Souvenirs, Geschirr, Lebensmittel und vieles mehr. Die riesige Auswahl an Lokalen und Garküchen inmitten der bunten Straßen können dich mitunter überfordern. Doch gerade das ist es, was Chinatown ausmacht.

  • Anreise: mit dem Expressboot zum Ratchawong Pier oder mit der U-Bahn MRT (blau) bis zur Station Hua Lamphong oder Wat Mangkon

 

Entdecke Bangkok auf eigene Faust Tipp

Neben den Sightseeing Spots lieben wir es auch in den wenig touristischen Teilen einer Stadt unterwegs zu sein – so auch in Bangkok. Oft erhältst du dadurch einen authentischen Einblick in das Leben, wenn du durch Gassen und Straßen neben den Hauptstraßen spazierst und die Stadt für dich selbst erkundest. 

 

Die Einreise nach Thailand

Für einen kürzeren Aufenthalt in Thailand benötigst du als österreichischer und deutscher Staatsbürger kein Visum, sondern erhältst bei der Einreise einen Stempel in deinen Reisepass, der einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen erlaubt.

Möchtest du deinen Aufenthalt in Thailand verlängern, kannst du das ganz einfach in den jeweiligen Immigration Offices tun. Wie das genau funktioniert, haben wir im Artikel Visum verlängern in Thailand beschrieben.

Weitere wichtige Informationen findest du auf der Webseite des Außenministeriums.

Beachten solltest du auch, dass du bereits bei der Einreise nachweisen musst, dass du Thailand auch wieder verlässt. Wie du deine Ausreise nachweisen kannst, ohne dich tatsächlich festlegen zu müssen erfährst du in unserem Artikel Onward Ticket: Wie du trotz Oneway Ticket deine Ausreise nachweisen kannst.

 

Fortbewegung  in Bangkok

Vom  internationalen Flughafen Suvarnabhumi gelangst du mit dem BTS Skytrain und MRT (U-Bahn) in die Stadt. Bangkoks öffentliches Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut, zudem gibt es die Möglichkeit mit Taxis, Tuk Tuk, Fähren und Expressbooten auf dem Chao-Phraya-Fluß durch die Stadt zu kommen. Vorsicht ist geboten vor der Touristenabzocke bei den Tuk Tuk Fahrern oder auch bei den Anbietern der Touristen Boote.

Wir empfehlen definitiv die Fahrt mit den Chao-Phraya-Express-Booten, die je nach Strecke farblich gekennzeichnet sind. Die Fahrt mit den Booten mit orangefarbener Flagge beträgt 14 Baht, ansonsten je nach Entfernung 10 bis 32 Baht, die direkt am Pier oder am Boot bezahlt werden.

 

Unsere Unterkunft

Unser Hotel iSanook liegt im Stadtteil Silom, dem Business Viertel von Bangkok. Strategisch sinnvoll ist es hier seine Unterkunft zu buchen, wenn man viel von Bangkok sehen möchte. Vorzugsweise in der Nähe der U-Bahn oder des Flusses, von wo man mit dem Expressboot innerhalb von 20 Minuten in die Altstadt gelangt.

Mit unserem Hotel waren wir sehr happy, wenn auch wenn die Gassen dorthin etwas verwinkelt waren. Das Hotel war sehr gepflegt, bot einen Swimmingpool (auf den du in Bangkok nicht verzichten solltest, da es sehr angenehm ist, sich nach einem anstrengenden Sightseeing Tag darin abzukühlen), einen kleinen Fitnessraum. Das Personal war ebenfalls sehr freundlich und bemüht. Das Taxi bei unserer Abreise um halb 5 in der Früh wurde schnell organisiert.

Das hoteleigene Restaurant befindet sich im 5. Stock und bietet eine sehr gute Küche. Von der Dachterrasse des Hotel Restaurants, hatten wir beim Abendessen einen tollen Blick auf die beleuchtete Skyline von Bangkok. 

 

Unser Eindruck von Bangkok

Man sagt ja, man hasst oder liebt Bangkok. Wir tun weder das eine noch das andere. Da wir nur 3 Nächte da waren haben wir lediglich kleinen Einblick in das Treiben bekommen.

Fasziniert von dem Trubel, der Lebendigkeit, vor allem aber den wunderschönen Tempelanlagen verabschieden wir uns von Bangkok und reisen weiter zu Thailands Inseln.

 


 

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